Schreiben Photographieren Filmen - eine Passion

Montag, 2. Januar 2012

An der alten Mühle










Eingestellt von Renate Conrad um 09:02
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Labels: Bauernhof, Hamburg, Jazz, Königsberg, Lager, Motorboot, Palmen, Paris, Rolandsbogen, Schauspieler, Schnaps, Schnapsbrennerei, Tatkraft, U_Boot, Waffen, Währungsreform, Weinkeller, Weltkrieg, Wiese, Wilhem Gustloff

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Kreativität ist nicht gefragt

Ein Arbeiternehmer musste nach 45 Jahren erfüllten Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm, rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert.

Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.

1. Schritt:

Man nimmt dem Mitarbeiter die Personalverantwortung für die Gruppe oder die Abteilung.

2. Schritt:

Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung, wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.

3. Schritt:

Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.

4. Schritt: Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden – natürlich niedriger.

5. Schritt:

Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat.

Folge:

Frustration, innere Kündigung, Verlust von Selbstwertgefühl,

Sozialer Abstieg.

Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.

Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten?

Bildung für Jedermann? Bezahlbar?

Einst wurde die Bildung auch in unserer Republik hoch geschätzt und jeder - JEDER - unabhängig von Herkunft und finanziellem Hintergrund sollte die Möglichkeiten, die unser Staat bietet, auch nutzen können. Da ein gebildetes Volk für die Machtinhaber unbequem ist, schließlich können Gebildete Zusammenhänge erkennen, ist dies längst abgeschafft - die Bildung nur noch für eine elitäre Gruppe vorgesehen.

Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.
Ins unreine geschrieben,
das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.
Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.
Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.
Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.
Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.
Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.
Wurde das Volk dazu gefragt?
In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.
Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.
Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?
Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber
Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen
Steuerausfall
Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben
Keine Prothesenherstellung= siehe oben
Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben
Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.
Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.
Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinänser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.
Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher nicht im Gazha-Streifen produziert.
Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.

10.09.2009

Angst vor der eigenen Unfähigkeit?

Ein Arbeiternehmer musste nach 45 Jahren erfüllten Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm.

rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert. Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.

1. Schritt:

Man nimmt dem Mitarbeiter die Personalverantwortung für die Gruppe

oder die Abteilung.

2. Schritt:

Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung,

wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für

einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz

darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.

3. Schritt:

Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt

ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.

4. Schritt:

Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden – natürlich niedriger.

5. Schritt:

Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat.

Folge: Frustration, innere Kündigung, Verlust von Selbstwertgefühl, sozialer Abstieg.

Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.

Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten?

Kann man da nicht den Verdacht bekommen, dass sich amerikanische Unternehmensberater als Vollstrecker des Morgenthauplans sehen?

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